Mi

31

Jul

2013

Tag 38: Spontanausflug zu Target und Schwanensee im Wohnzimmer

Morgens verlief alles normal und ich hab mir dann überlegt die Wäsche schon heute zu machen, da ich eigentlich eh nichts weiter vorhatte. Nebenbei hab ich wieder ein paar Chicken Nuggets gebrutzelt und dann war ich gegen 12 auf einmal schon sogut wie fertig. Ich hatte heute nämlich nur 3 Trommeln (Handtücher, helle und dunkle Wäsche - ja, ich trenne hier!), weil ich auf die Betten noch keine Lust hatte... Das mach ich morgen.

Wie auch immer, jedenfalls hab ich auf einmal Lust auf Shoppen gekriegt und bin zu Target gefahren. Da hab ich dann tatsächlich auch 100$ Dollar gelassen, was eigentlich nicht geplant war, aber das schlechte Gewissen blieb trotzdem aus. Denn wenn man bedenkt, was ich dafür alles gekriegt habe (2 Paar Schuhe, eine Jeans-Shorts, eine kurze Sporthose, einen Sport-BH und noch ein bisschen Krimskrams) geht das schon voll in Ordnung.

Nachmittags hatten heute beide Kinder ein Playdate; heißt also vier kleine Geister, die das halbe Haus verwüstet haben, haha. Aber immerhin hatte ich, bis auf die Verarztung einer Mini-Verletzung von G an ihrer Hand, kaum was zu tun. Zu guter Letzt bekam ich sogar noch eine "Ballet"-Show zu sehen, bei der ein schwarzer und drei weiße Schwäne (Man beachte: E inklusive ;) ) durch's Wohnzimmer hüpften und tanzten. Sehr süß!
Nach dem Abendbrot gab es für jeden noch einen Frozen Yogurt, alle so fein ihre Teller leer gegessen haben und nun liege ich gemütlich im Bett, habe mir ein paar Duftkerzen angezündet und schaue jetzt mal, was das amerikanische Abendprogramm noch so hergibt...

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Di

30

Jul

2013

Tag 37: Spritztour mit dem Mutterschiff

Mein Tag war an sich relativ langweilig heute. Ich bin früh wieder mit aufgestanden und habe geholfen, die Kinder fertig zu machen. Em hat sie dann wie immer dienstags ins Camp geschafft und ich kann mich echt kaum noch erinnern, was ich in den 6 Stunden Freizeit gemacht habe, bis auf eineinhalb Stunden mit Mami quatschen. Irgendwie nur rumgechillt und gegessen, haha. Dann hab ich 15 Uhr nur G aus dem Camp abgeholt, weil E nachmittags irgendwo anders war. Da sie irgendwie so schlechte Laune hatte, hab ich rückzu einen kleinen Umweg eingelegt und ihr einen Frozen Yogurt spendiert. Danach haben wir hier hier gespielt und dann kam auch schon der Rest der Family und es gab Abendbrot.

Also wie gesagt, nicht so spektakulär.

 

Aber laut dem Titel muss ja jetzt noch was kommen. Richtig!
Ich muss am Freitag ein drittes Kind aus dem Camp mitnehmen und da aber in mein Auto hier nur 2 Kindersitze passen, soll ich an dem Tag Ems Auto nehmen. Deshalb kam sie später abends nochmal in mein Zimmer mit den Schlüsseln und hat mich gebeten, doch mal ne Runde hier zu drehen, damit ich ein Gefühl dafür kriege.
Sie hat einen Toyota Sienna XLE. Ey ich hab mich gefühlt wie son Busfahrer... Man sitzt richtig hoch und hat einfach ne mega gute Sicht. I like! 

Bin hier bisschen durch die Siedlung und dann hab ich die Gelegenheit gleich noch genutzt, um zum Supermarkt zu fahren und mir das 1$-Eis zu holen, weil ja heut wieder Pretty-Little-Liars-Tag ist und ich noch was Süßes brauchte!

Geht auch gleich los, also tschüsschen ihr Lieben!!!

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Mo

29

Jul

2013

Tag 36: Vielleicht sollte ich doch lieber Kunst studieren?

Keine Sorge, Papa. Das ist natürlich Quark. Mir wurde nur heut unter die Nase gerieben, dass ich mal sehr berühmt werden könnte mit meinem Talent (nein, das war kein Eigenlob! sondern ein Zitat von E, nachdem ich ihm ein paar Basketballspieler zwischen seine Körbe gezeichnet habe).

Tja, dieses "Talent" in meinem Blut hab ich wohl Opa zu verdanken (in dem Sinne ein großes "Thank you!" nach Döbern), aber nach dem sechsten Typen hatte ich auch echt keine Lust mehr. Also ich bleib dann doch lieber dabei, wo ich den Stift größtenteils nur verwenden muss, um Zahlen zu schreiben ;)
Aber nun erstmal zum Beginn meines heutigen Tages: Der Morgen verlief wie immer und meine freie Zeit bis 15 Uhr war ausnahmsweise mal vollkommen durchgeplant. Als erstes bin ich zum Supermarkt gefahren. Ich hab von Em gestern nämlich ne lange Einkaufsliste bekommen und so hab ich dann fast eineinhalb Stunden im Giant (er ist wirklich so gigantisch wie er heißt, leider.) verbracht, bis ich alles gefunden habe. Für's Tofu musste ich tatsächlich drei (!) Mitarbeiter fragen, bis mir einer ungefähr erklären konnte, wo es sein könnte. Nachdem alles im Auto verstaut war, bin ich weiter zu CVS. Das ist vergleichbar mit unserem Rossmann oder Müller, also eine Drogerie, aber mit Apotheke. Eigentlich wollte ich nur hin, um ein paar Fotos am Automaten auszudrucken, aber wie das dann immer so ist, findet man doch noch was nettes in irgendeinem Regal - leider beläuft es sich meist auf etwas Essbares. So auch heute. Ich habe Pop Tarts entdeckt (Wer nicht weiß, was das ist: Google hat die Antwort) Ich kannte die schon durch Marcus vorher, allerdings kostet sone Packung in Deutschland 8 Euro, wenn mich nicht alles täuscht und man kriegt sie nicht im normalen Supermarkt, sondern nur in so Geschäften, wie zum Beispiel dem KDW in Berlin. Hier bekommt man sie für schlappe 2,50$ und ich hab die mit Zimt genommen. Die Amis stehen ja voll auf Zimt. Hier gibt's sogar Bretzeln mit Zimt. Aber gut, Bretzeln isst man hier auch mit Schokolade überzogen, oder in Peanutbutter gedipt. Yummy... nicht. Aber ich schweife ab, sorry.

Nach CVS war ich nur fix zu Hause, um die Einkäufe auszupacken und mir was zum Mittag zu machen, bevor es dann weiter ging zur Bibliothek. Hab die ganzen Bücher zurückgeschafft, von denen ich die Hälfte mittlerweile auch schon singen konnte und 10 neue geholt. Dann war es auch schon kurz vor 3 und was ich nach dem Camp gemacht habe, wisst ihr ja.

Mein Abend ist unspektakulär. Marie ist bis Donnerstag bei den Großeltern ihrer Gastfamilie. Und alleine Grey's Anatomie gucken ist auch nicht so cool. Ich gehe einfach schlafen. Gute Nacht, Welt.

 

Achso, eine Sache ist mir noch eingefallen. Ich habe heute beim Spülerausräumen einen Teller fallen lassen.

Aber wie heißt es so schön: Scherben bringen Glück! ;)

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So

28

Jul

2013

Tag 35: "Kitchen is closed"

Ich bin gestern ziemlich spät ins Bett gegangen, konnte aber trotzdem ewig nicht einschlafen. Und gerade als ich dann weg war, wurde ich von einem leisen Weinen wieder aus dem Schlaf gerissen. Es war G, der mitten in der Nacht einfiel, dass sie Hunger hat. Ich war aber absolut nicht in der Lage aufzustehen und ihr etwas zu Essen zu suchen. Also musste ich mir in meinem trunkenen Zustand was einfallen lassen. Ich glaube es war ungefähr folgendermaßen: "G, es ist 2 Uhr nachts. Die Küche hat bis 7 Uhr morgens geschlossen. Du kannst dir jetzt also aussuchen, ob du 5 Stunden wartest oder nochmal die Augen zumachst, dann fühlt es sich nämlich nur wie 5 Minuten an." - Sie hat sich glücklicherweise für letzteres entschieden. Allerdings hatte sie die Öffnungszeit nicht vergessen, denn 5 nach Sieben stand sie wieder an meinem Bett und diesmal konnte ich mich nicht rausreden. Ich hab ihr aber nur schnell ne Schüssel Cornflakes hingestellt und bin wieder ins Bett gehüpft, da die Oma schon wach war und sich weiter gekümmert hat. Dann hab ich mir nochmal 3 Stündchen Schlaf gegönnt und bin runter an den Strand für eine Weile. Da hab ich's mir gemütlich gemacht mit Weintrauben, Sandwich-Eis, guter Musik und dem zweiten Teil des Buches über die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und der USA. Gegen Mittag bin ich zurück zum Beach House (Zum Lunch gab es zur Abwechslung mal Salat (aber natürlich auch bestellt, wie könnte es anders sein) und am frühen Nachmittag ging's wieder nach Hause. Auf dem Rückweg haben wir an sonem Softeisstand mitten im Nichts an soner Landstraße angehalten. Das war irgendwie mal wieder so richtig amerikanisch wie wir da unter dem Vordach saßen mit unserem Riesensofteis (wohlgemerkt: Ich hatte die kleinstmögliche Größe... bei uns wäre das sicherlich nicht mal mehr in die Kategorie "MAXI" gefallen) und der 80er-Jahre-Musik, die aus Lautsprechern über uns ertönt ist, während auf der anderen Straßenseite frischgeerntete Maiskolben verkauft wurden. C hat dann gleich noch welche zum Abendbrot mitgenommen. Ich steh ja eigentlich nicht so auf Mais, aber die Kolben waren echt richtig richtig gut! Sehr süß irgendwie. Aber das ist ja hier mit allem so. Hauptsache überall steht "Low Calorie" drauf, aber nachgucken, wie viel Zucker drin ist, darf man eigentlich auch nicht. Und ja, meiner Meinung nach schmeckt auch Obst hier einfach süßer. Kann aber auch Einbildung sein, who knows.

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Sa

27

Jul

2013

Tag 34: Hello again LBI

Wir sind gestern Abend dann wieder zum Beach House der Großeltern gefahren, für einen kurzen Wochenendbesuch bis morgen. Auf Long Beach Island ist alles beim alten. Hab hier den ganzen Tag am Pool gechillt und bisschen gelesen. Zum Mittag gab es übrigens mal wieder bestellte Sandwiches (sie Betonung liegt auf "bestellt"), obwohl man sich das anders vorstellen muss als das, was wir unter Sandwiches verstehen. Eigentlich ist es mehr sone Art Pizzabrötchenteig mit unterschiedlichen Füllungen. Ich hatte heute "Spicy Chicken". War gut, aber hat seinem Namen auch alle Ehre gemacht... Ich hab das Gefühl, ich schmecke die Schärfe gerade immernoch. Für die Kinder bestand das Lunch aus drei Scheiben Salamie, 5 Erdbeeren und ner handvoll Nudeln. Mittlerweile hab ich mich schon daran gewöhnt, dass es ab und zu so seltsame Mahlzeiten gibt... Und zwischendurch mindestens 4 Snacks über den Tag verteilt. Aber wie schonmal erwähnt, ist das dann kein Obst oder irgendetwas anderes, was auch nur annähernd gesund ist. Nö. Hier gibt's dann milchkartongroße Boxen mit kleinen Tüten, deren Inhalt entweder auf Chips, Popcorn oder Käse-Cracker hinausläuft - übrigens mit ungefähr 200 kcal pro Packung. Thumbs up.1

 

Am späten Nachmittag sind wir alle noch zum Strand gegangen und haben uns die Sonne auf die Bäuche knallen lassen. Man wird hier übrigens sogut wie keinen Ami finden, der auf einem Handtuch liegt. Zu 99,9% sitzen sie alle gemütlich in einem in Regenbogenfarben gestreiften Liegestuhl mit ihrem Kindle in der Hand und lesen elektronische Bücher. Da fühlte ich mich glatt wie ein Außenseiter als ich mich auf mein Handtuch geschmissen und meine Lektüre ausgepackt habe. Andre Länder, andre Sitten.

Die Erwachsenen gehen heute Abend wieder essen und ich halte Schlafwache währenddessen ich erneut den wunderschönen Sonnenuntergang über der Bay hier beobachte und mir meinen Bauch mit Mint-Eis vollschlage.
Au-Pair-Leben, ich hab dich gern.

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1 Daumen hoch. (Überlest die Ironie nicht.)

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Fr

26

Jul

2013

Tag 33: Philadelphia 2.0 und Balsam für die Seele

Nachdem ich heute früh die Kids ins Camp geschafft habe, bin ich fix wieder nach Hause gedüst, habe meine Sachen zusammengesucht und bin dann mit Marie nach Philadelphia gefahren. Wir müssen hier nämlich sone dämliche Social Security Nummer beantragen (das dürfte ungefähr mit unserer deutschen Lohnsteuerkarte vergleichbar sein), da wir ja ein Einkommen haben und somit auch Steuerzahler sind. Im Prinzip wird einem niemand hinterherrennen, man muss es also nicht zahlen. Allerdings kann es sein, dass man später nicht wieder in die USA einreisen darf, denn Steuerhinterziehung ist eine der ersten Sachen, nach denen gefragt wird, wenn man ein Visum beantragt. Und wer weiß, ob ich jemals nochmal zurückkommen will, um hier zu arbeiten oder sonst was. Außerdem sind es wahrscheinlich nur irgendwas um die 150$, also weniger als ein Wochenlohn. However. Wir sind jedenfalls um 10 Uhr in den Zug gestiegen, waren gegen halb 11 im zwanzigsten Stock des Penn Centers am John F Kennedy Boulevard und haben erstmal ne schöne Nummer gezogen, auf deren Aufruf wir ne halbe Stunde warten durften.

Nachdem der ganze Papierkram dann endlich erledigt war, hab ich von Marie eine kleine Führung gekriegt zu wichtigen Sehenswürdigkeiten von Philly. Sie hat ne super Orientierung - im Gegensatz zu mir, haha - und ich hab's genossen, mir keine Gedanken darum machen zu müssen, wie ich wo hin- und vor allem auch wieder zurückkomme. Wir waren bei der City Hall, der Liberty Bell, Independence Hall und auf dem Reading Terminal Market; das ist ein riesiger Food Corner mit Essen aus aller Herren Länder. (Und ich habe dort sogar Brot entdeckt, das so aussah wie unser gutes altes Krustenbrot... Ich glaube das teste ich demnächst mal.) Mittagessen haben wir uns dann aber woanders geholt, weil wir mit der ganzen Auswahl auf dem Market überfordert waren. Nach unserer Lunchpause sind wir zum Magic Garden gelaufen. Schaut euch einfach die Fotos an, dann muss ich mich nicht der unmöglichen Aufgabe stellen, das in Worte zu fassen. War schon sehr beeindruckend!

Danach mussten wir uns leider so langsam schon wieder auf den Heimweg machen, da ich ja nachmittags arbeiten musste. Auf unserem Weg zur Trainstation hat uns an einer Ampel auf einmal ein jüngerer Mann angesprochen und gefragt, wo wir herkommen - aber erstaunlicherweise auf deutsch mit einem kleinen amerikanischen Akzent. Am Ende hat sich herausgestellt, dass er hier Deutsch studiert hat und als Dirigent, Klavierlehrer und Kellner arbeitet. Etwas außergewöhnlich, aber naja. Er war jedenfalls sehr sympathisch und sein Deutsch war extrem gut, obwohl er noch nie in Deutschland war. Wie der Zufall es wollte, musste er denselben Zug nehmen wie wir und so haben wir uns noch ein bisschen über Eigenheiten der deutschen Sprache unterhalten. Er hat sich dann über unser Imbissbudendeutsch lustig gemacht. Für alle, die nicht wissen, was gemeint ist; Schaut euch bitte folgendes Video an: 

http://www.youtube.com/watch?v=cYH60NCCdLM

- Soviel dazu.

 

Und nun noch zur Erklärung des zweiten Teils des Titels dieses Tages: Wieder zu Hause hatte ich dann einen schönen Nachmittag nur mit G, weil E bei einer Geburtstagsfeier war. Sie hat es richtig genossen, Zeit mit mir allein zu verbringen und wir haben kleine Lernspiele gemacht, gepuzzelt und gemalt. Irgendwann, völlig ohne Zusammenhang, schaute sie mich an und fragte: "Josi? Are you gonna stay forever?" Ich habe sie daraufhin gefragt, ob sie das denn schön fände, wenn ich für immer bleiben würde. Ihre Antwort: "Yes, until I die!" Ich hab ihr dann erklärt, dass ich leider nicht bis an ihr Lebensende bei ihr bleiben kann... Und dann kamen sie zum ersten Mal - die drei Worte, auf das jedes Au Pair mehr oder weniger lange, manchmal auch vergeblich, warten muss:

"But Josi, I love you."

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Do

25

Jul

2013

Tag 32: Self-made Chicken Nuggets

Ich konnte heute wieder ausschlafen, da C sich morgens um alles gekümmert hat. Bin allerdings nicht allzu spät aufgestanden, weil ja heute wieder Wäschetag war. Außerdem hab ich mich dazu entschieden, für's Abendbrot Chicken Nuggets vorzubereiten (nein, ich habe keine Packung aus der Tiefkühltruhe genommen und in den Ofen geschmissen - ich habe eigenhändig Hähnchenbrust zerschnippelt und mariniert und gebraten, Waaaahnsinn!). Zwischenzeitlich noch ein Pläuschchen mit Anni und Bella gehalten und zu Staples gefahren, um mir ne externe Festplatte zu kaufen, da ich mir auch die ganzen Grey's Anatomie Staffeln rüberziehen wollte. Das hat auch ungelogen 3 Stunden gedauert, aber jetzt hab ich ein gutes Mittel gegen Langeweile!
Nachmittags hab ich mit den Kindern ganz viel gemalt und dann kam der spannende Moment des Tages: das Abendbrot. G hat sich eigentlich gefreut, als ich ihr erzählt hatte, was es zum Dinner gibt, doch weil die natürlich ein kleines bisschen anders aussehen als die Chemiedinger aus der Tüte, war erstmal Protest angesagt. Es gab sogar Tränen, weil es angeblich so 'yucky' (=eklig) ist. Bis ich sie überreden konnte doch wenigstens mal zu kosten. Und mit dem ersten Biss verwandelte sich der skeptische Blick in ein Augenstrahlen, das förmlich geschrien hat, wie lecker es ist. Em und ich haben uns nur angeschmunzelt. Kinder eben. ;)
Ansonsten war nichts weiter Spannendes heute.

Ich wünsche allen, die beim Helene Beach Festival sind, ein paar schöne Tage und denke an euch!!

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Mi

24

Jul

2013

Tag 31: Brownies

Heute mal nur ein kurzer Eintrag, da nichts besonderes los war.

Morgens die Kids ins Camp geschafft, dann über meine tolle ABC-Family-App auf dem iPad die verpasste Folge Pretty Little Liars von gestern geschaut (ich war nämlich abends bei Marie, um Grey's Anatomie zu gucken... Sie hat von einem andren Au Pair alle 8 Staffeln gekriegt und wir fangen jetzt wieder ganz von vorn an), zwei Stunden Mittagsschläfchen gehalten und ein bisschen geskyped. :)
Nachdem ich meine Schnuppies abgeholt habe, war der erste Gang natürlich zu unserem Snack-Schrank... Irgendwie sind die beiden immer sehr ausgehungert, wenn sie nach Hause kommen. G hat dann sone Fertigmischung für Brownies gefunden und wollte sie unbedingt machen. Mir war es auch recht, so hatten wir wenigstens ne nette Nachmittagsbeschäftigung. Und die sind auch echt gut geworden!
Es ist jetzt gleich 20 Uhr und ich flitz dann wieder rüber zu Marie, weiter Grey's Anatomie schauen. Mal gucken, ob wir alle Staffeln schaffen in den nächsten 11 Monaten hier, haha.

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Di

23

Jul

2013

Tag 30: Einmonatiges!

Kaum zu glauben, aber jetzt bin ich tatsächlich schon einen Monat hier drüben. Und heute in einem Jahr spätestens habe ich wieder deutschen Boden unter den Füßen. (Für alle, die sich wundern: Hö, wieso immer noch ein ganzes Jahr? - Nachdem mein Visum abgelaufen ist, nämlich genau am 23. Juni 2014, habe ich noch 30 Tage Zeit, das Land zu verlassen, demnach hänge ich also einen Reisemonat hintendran und sitze spätestens am 23.07.14 wieder im Flugzeug Richtung Heimat).

Ich hatte heute übrigens frei, ist ja schließlich Dienstag. Also erstmal bis um 9 noch im Bette geblieben, in Ruhe gefrühstückt, mit Mama geskyped und dann zum Mittag nach Ardmore gefahren. Allerdings hat C heute mein Auto gebraucht, wodurch ich dann seins nehmen musste. Er fährt einen Acura irgendwas, aber mit Schaltung. Gott, war das komisch wieder beide Beine in Gebrauch zu haben. Wird bestimmt ne richtig krasse Umstellung dann werden, wenn ich wieder in Deutschland bin, wenn sich's schon nach nem Monat ungewohnt anfühlt... Gegessen habe ich dann jedenfalls zusammen mit einem andren deutschen Au Pair und zwei weiteren aus Thailand. Es gab Pizza, aber nur ein Stück (mit Chicken und Büffelmozzarella - njomnjomnjom), damit noch ein FroYo reinpasste. Danach mussten die Mädels wieder nach Hause und ich bin weitergestiefelt zu Planet Fitness, weil mir das von meinem Gastvater empfohlen wurde. Dort hab ich von sonem 2-Meter-Muskelprotz auch erstmal ne 30-minütige Führung durch das ganze Ding gekriegt inklusive Erklärung aller möglichen Geräte und Einweisung in die Benutzung der Massagestühle und Bräunungsliegen (die haben da echt n halbes Solarium in ihrem Studio). Allerdings hat er sich dann über meinen Hautton lustig gemacht (fand ich eher nicht so witzig) und mich auf son andren Kasten verwiesen, mit Rotlicht oder sowas. Jedenfalls stellt das wohl auch irgendwas mit der Haut an. Nein, danke. Generell hat mich das da nicht so vom Hocker gehauen. Ich will Kurse besuchen und mit andren Amis da rumspringen und nicht alleine auf dem Laufband versauern. Also weiter zum YMCA. Das war das Gym, in dem ich in der ersten Woche hier bei diesem Gewichtekurs war. An sich ist das schon ganz cool; es gibt relativ viele unterschiedliche Angebote, ist nur einen Katzensprung entfernt und richtig billig (als Au Pair bezahlt man nur um die 100$ für ein ganzes Jahr, das ist nix). Problem: Es zieht Ende September um. Und auch nicht gerade vor unsere Haustür... Aber was soll's, das Ding wird dann richtig neu und riesig sein, mit Schwimmbad und allem drum und dran. Und dafür, dass die Mitgliedschaft fast geschenkt ist, gleicht sich das mit dem Benzin auch wieder aus. Wie's aussieht, zieht Marie mit... Dann können wir uns auch noch gegenseitig anspornen! :)

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Mo

22

Jul

2013

Tag 29: Limbo mit dem Haushaltsbesen

Meine Kinder waren heute gut drauf. Morgens ist keine einzige Träne geflossen und beide haben fix ihre Aufgaben erledigt (Anziehen, Zähne putzen, Potty gehen (=Pullern), Bett machen, Frühstücken), ohne sie großartig auffordern zu müssen.
Während G und E um Camp waren, bin ich nochmal einkaufen gefahren und habe alles besorgt, was wir gestern nicht als Riesenpackung mitnehmen wollten, also frische Sachen wie Obst und Fleisch. Dann hab ich noch bisschen gechillt und bin wieder los zum Camp. Heute hatte ich dann mein erstes Erfolgserlebnis in Sachen "GESUNDE Snacks". Und zwar haben die zwei tatsächlich ne ganze Packung Himbeeren und ein paar Erdbeeren gemampft. War übrigens "Yuuuuummmiiie!!" (Zitat von G). Tja, sag ich doch.
Danach kam E auf die Idee Limbo zu spielen und weil wir keine Stange hatten, wurde einfach der Besen aus der Kammer missbraucht. Meine Aufgabe bestand glücklicherweise nur darin, das Teil zu halten. Ich kann mich nicht mehr erinnern wie viele Durchgänge wir hatten, bis mein Arm dann irgendwann halb abgefallen ist und ich die beiden dazu überreden konnte, nun Limbo-Championchip-Urkunden zu basteln. Damit waren wir dann auch den Rest des Nachmittags beschäftigt. Das Ergebnis von E könnt ihr auf dem Foto begutachten. Für zarte 6 Jahre und ohne Hilfe von mir (abgesehen vom Ausschneiden) finde ich das wirklich gelungen! Ich war ein bisschen beeindruckt von seinen coolen Limbo-Strichmännchen links und rechts ;)

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So

21

Jul

2013

Tag 28: Ein Tag voller gutem Essen!

Picanha
Picanha

Der Morgen hat schon gut begonnen mit einem Multi Grain Muffin (Ich weiß nicht, wieso die Dinger als Muffins bezeichnet werden... Im Prinzip ist das sowas wie diese Toasties von Golden Toast und Multi Grain bedeutet einfach nur "Mehrkorn"). Es besteht jedenfalls aus zwei Hälften, die man dann toasten muss und ich hab ne Scheibe Käse dazwischen gepackt, der dann geschmolzen ist. Dazu ein paar Mandarinen (Meine Kleine hat letztens ganz erstaunt gefragt, was das für ein Obst ist und dann wurde ihr erklärt es seien "kleine Orangen". Orangen und Mandarinen meiner Meinung nach zwei unterschiedliche Pflanzenarten, aber gut) und ein Glas Milch (obwohl ich sagen muss, dass unsre deutsche Milch um einiges besser schmeckt!)
Ich hatte dann nichts weiter zu tun und hab mich meiner Family angeschlossen, die einkaufen wollte. Heute mal bei Costco, das ist sowas wie Mios oder Selgros bei uns, also ein Großhandel. Und wie ich ja schon oft erwähnt habe, sind die normalen Dinge hier schon in Übergröße (Milch kauft man zum Beispiel in 1-Gallon-Kanistern, was 3,78 Litern entspricht). Dann könnt ihr euch vorstellen, was die Amis unter "big" verstehen. Ich sehe ehrlich gesagt aber auch nicht so ganz den Sinn hinter einer 2,25kg-Tüte Minikarotten bzw 3-Liter-Ketchup-Flasche. Zumindest nicht für den Otto-Normal-Verbraucher, aber manches muss man hier eben auch nicht hinterfragen
Mittagessen gab es heute bei Panera Bread. Ich hatte einen "BBQ chopped Chicken Salad" mit frischem Baguette dazu. War verdammt lecker und umgerechnet nur irgendwas zwischen 5 und 6 Euro!
Den Nachmittag habe ich mit Marie in diesem Freibad verbracht, das ich letztens entdeckt hatte. Baden tat auch wirklich gut bei der Hitze, die hier gestern wieder war. Auf dem Rückweg sind wir noch bei einem Supermarkt rangefahren und haben uns Ben&Jerry's Eis geholt. Und an den Oreos sind wir leider auch wieder nicht vorbeigekommen. Wenn die Packung leer ist's gibt's erstmal keine neue! (Das hatte ich mir allerdings bei der vorherigen auch schon vorgenommen, haha.)

Diesmal wirklich.
Um 17.30 Uhr wurden Marie und ich dann von 3 anderen Au Pairs abgeholt und wir sind nach Philly zu einem brasilianischen Restaurant gedüst. Dort gibt es immer Buffet und man bezahlt am Ende für das Gewicht. Jeder kriegt also eine Nummer zugewiesen und nach jedem Gang zum Buffet muss man seinen Teller auf eine Waage stellen, wo dann der Preis ermittelt und zu deiner Nummer geschrieben wird. Es gibt dort spezielles Fleisch, das heißt genau so wie das Restaurant (Picanha) und wenn ich das richtig verstanden hab ist es das Schwanzstück vom Rind. Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, jemals besseres Fleisch in meinem Leben gegessen zu haben. Oh my Goodness, war das lecker! Zum Nachtisch hab ich noch brasilianisches Tiramisu probiert; das war ohne Kaffee, dafür aber mit Kokos. Auch verdammt gut, aber am Ende hat nicht mehr alles reingepasst, haha.
Wir haben dann alle noch ne DVD ausgeliehen (Jack & the Giant Slayer... angelehnt an das Märchen "Jack und die Bohnenstange", wem das was sagt). Das macht man hier einfach an sonem Ding, was aussieht wie ein Zigarettenautomat. Nur halt für DVDs. Kostet 1,50$ pro Tag und die stehen überall rum bei Supermärkten, Apotheken und so. Richtig coole Sache! Und so endete der Tag mit einer Movie Night und nem fetten Schokoeis.
(Morgen wird gefastet. Amen.)

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Sa

20

Jul

2013

Tag 27: Philly!

Nach mehr als drei Wochen hier hab ich's dann auch endlich mal geschafft! Ich bin heute tatsächlich nach Philadelphia gefahren. Mit dem Zug hier braucht man ca.15-20 Minuten und eine Fahrt kostet 5$, ist also verkraftbar. Man kauft das Ticket im Zug und an der Rückenlehne des Vordermannes ist son Halter, wo man dieses reinsteckt, damit der Kontrolleur sieht, wer noch keins hat. Es gibt in den Zügen keine Anzeige, an der man verfolgen kann, wo man gerade ist; geschweigedenn, was die nächsten Haltestellen sein werden. Das gehört nämlich mit zur Aufgabe des Kontrolleurs, der dann vor jedem Halt den Namen der jeweiligen Station durchs Abteil brüllt - so ungefähr 5 Sekunden bevor der Zug stoppt... damit man noch genug Zeit hat in Ruhe aufzustehen und zur Tür zu sprinten.
Ich habe mich dann in Philadelphia mit Louise getroffen (ein schwedisches Au Pair), die auch mit mir in der Training School war. Leider hatte sie nicht so viel Zeit und so blieben die Sehenswürdigkeiten eher außen vor. Aber für ein Foto mit der LOVE-Statue hat's gereicht. ;) Ein Besuch bei Starbucks war auch noch drin und dann musste Louise leider schon los, da sie noch nach New York wollte. Ich muss dann demnächst nochmal in Ruhe hinfahren und bisschen Sightseeing machen!

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Fr

19

Jul

2013

Tag 26: Hitze!

Der Morgen verlief wie immer normal. Nachdem ich die Kids weggeschafft habe, war nur noch die Küche dran und danach gab's erstmal nichts weiter zu tun. Bin dann etwas später mit Marie nach Ardmore gefahren, das ist nur ca 5 Minuten mit dem Auto entfernt und es gibt dort ein paar ganz nette Läden. Allerdings war es einfach viel zu heiß, man hat es echt kaum ausgehalten. Nagut, es war auch nicht besonders schlau von uns genau in der Mittagshitze raus zu gehen. Aber die Geschäfte sind ja zum Glück auf Kühlschranktemperatur klimatisiert, sodass wir eigentlich nur damit beschäftigt waren, möglichst fix von einem Laden in den nächsten zu kommen und unterwegs nicht zu zerlaufen. Wir waren zuerst in einem Schuh-Outlet und da ich keine Sportschuhe mitgenommen habe, hat mir das ganz gut gepasst. Hab mir die Nike Dual Fusion TR geholt (der Name klingt zwar eher nach nem Rasierer, aber was soll's... Sie sind bequem, billiger als in Deutschland und sehen immer noch besser aus als die Nike Free Run bzw. Air Max - sorry an alle Vergötterer (gibt's das Wort?) dieser Schuhe, haha). Gegen 3 mussten wir zurück, weil ich ja nachmittags zum arbeiten eingeplant war. Heute sogar mal auch den ganzen Abend, da meine Gasteltern ausgegangen sind und so saß ich bis 22.30 Uhr zu Hause fest. Hab die Kinder heute zum ersten Mal alleine ins Bett gebracht. Hat aber alles gut geklappt und da G ein bisschen Angst im Dunkeln hatte, hab ich mich erst zu ihr gelegt und wäre beinahe mit eingeschlafen, haha. Zum Glück kam noch Marie rüber, sodass ich nicht ganz so einsam und tatenlos rumgesessen habe.

Nachdem meine Gasteltern wieder zu Hause eingeschneit sind, haben wir beide uns auf dem Weg nach Villanova gemacht. Dort wohnt ein Au Pair aus unserer Gruppe, das ebenfalls allein zu Hause war. Haben dann noch bis ca halb 1 gequatscht und dann nun bin ich bereit für mein Bettchen :)

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Do

18

Jul

2013

Tag 25: 1$-Eis und pinkes Wasser gegen Allergie

Ich konnte heute ausschlafen (diesmal hab ich's auch gemacht!), da C sich morgens um die Kids gekümmert hat. Hab dann den ganzen Tag hier mal wieder Wäsche gewaschen, die Betten neu bezogen und nebenbei ist Maria noch durchs Haus gewuselt und hat sauber gemacht... aber nur einhändig; die andere Hand brauchte sie ja für ihr Handy. Doch eigentlich ist sie ganz nett. Ich hatte heute Vormittag irgendwelche Nies-Anfälle und meine Nase ist auch ständig gelaufen, woraufhin sie auf einmal mit soner Brausetablette vor mir stand und aus der Mischung von Körpersprache mit spanisch-englischem Gebrabbel konnte ich mir dann zusammenreimen, dass das wohl helfen soll.,Sehr aufmerksam. Hab das Ding also in nem Glas Wasser aufgelöst (das wurde dann auf einmal pink, fand ich ja eher gruselig), aber entweder es war Einbildung oder da war wirklich was nützliches drin; jedenfalls wurde es besser.

 

Ich war dann noch bisschen einkaufen und hab mir ne Mini-Ausgabe von Ben&Jerrie's Eis gegönnt. War nur 1$ und von der Menge her völlig ausreichend für eine Portion!
Nachdem ich meine Kinder aus dem Camp geholt hatte, haben wir hier alle Bücher durchgelesen, die wir gestern ausgeliehen haben. Also geht's da wohl nächste Woche wieder hin.
Mein Abend ist relativ unspektakulär. Bin zu müde, um irgendwas zu unternehmen und draußen ist ja eh noch Sauna angesagt. Es gibt jetzt nur noch mich, mein Bett und Bibi Blocksberg :)

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Mi

17

Jul

2013

Tag 24: Au Pair Picknick und nächtlicher Badeausflug

Heute war es definitiv zu heiß. Es waren wirklich gefühlte 40° Celsius draußen. Bis zum Abend ist nichts aufregendes passiert, habe die Kids also früh ins Camp geschafft und sie 15 Uhr dort wieder abgeholt. In der Zwischenzeit hatte ich ein paar Skype-Dates und ein großes Schokoeis auf unserer Terasse; da hat man es aber wirklich nicht länger als 10 Minuten ausgehalten.
Mit meinen Kids bin ich nachmittags noch zur Bibo gefahren. Das ist eigentlich ganz cool; ich hab hier nämlich sone Karte von Em gekriegt, mit der ich in 7 verschiedenen Libraries in der Umgebung Bücher ausleihen kann. Hab dann einfach die genommen, die am nähesten dran ist und wie es der Zufall so will, landeten wir bei einem großen öffentlichen Freibad (Wie gern wär ich in dem Moment einfach in so ein Becken dort gesprungen!). Gut zu wissen, dass wir hier sowas haben, da werd ich mit Sicherheit demnächst nochmal hinfahren. :) Die Bibliothek war dann letztendlich ganz süß, sehr klein aber die Kinderabteilung hat genug Auswahl geboten. Jetzt haben wir hier wieder ein bisschen Vorrat, die beiden kennen ihre Bücher nämlich alle schon in und auswendig.


Das Abendbrot wurde dann heute in einen Park verlegt, es war nämlich Au Pair Meeting angesagt (einmal pro Monat gibt's ein Treffen von allen Au Pairs aus der Umgebung und es besteht Anwesenheitsflicht... das ist aber eigentlich ganz nett, weil immer irgendeine Aktivität geplant ist). Dort saßen wir nun alle auf Decken und Handtüchern, haben unsre Sandwiches verschlungen und... geschwitzt. Es war einfach so unglaublich schwül! Aber ist ja nicht so, dass man dagegen nichts unternehmen könnte. Und so saßen Marie und ich eine Stunde später im Auto auf dem Weg zu Frederike, ein anderes Au Pair von hier. Und im Garten ihrer Gastfamilie befindet sich... dreimal dürft ihr raten - ein Swimmingpool. Und was für einer! Also haben wir uns alle ne Coke aus dem Kühlschrank geschnappt und sind ab ins Wasser.

War die beste Idee des Tages!
Jetzt ist es gleich 23 Uhr und ich fall nur noch in mein Bett ;)

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Di

16

Jul

2013

Tag 23: durch den Wind

Heute ist Dienstag. Ich hätte also ausschlafen können. Hätte. Aber nö, Josi steht natürlich überpünktlich kurz vor sieben auf, macht sich fertig und steht 7.30 Uhr in der Küche, um ihren Dienst anzutreten. Hatte ich irgendwie ein bisschen verplant, keine Ahnung wieso... aber Em hat sich gefreut, dass sie Unterstützung hatte. Wir waren dann auch schon richtig zeitig fertig mit allem und so hatten wir noch ne halbe Stunde, die ich mit den Kids draußen verbracht hab. G war damit beschäftigt, den Asphalt mit Straßenmalkreide zu verschönern, während ich mit E ungefähr alle Ballsportarten ausprobiert habe, die hier beliebt sind: von Hockey und Baseball über Lacrosse und Basketball bis hin zu Tennis und Soccer. Die Dusche, die ich vorm Frühstück hatte, war somit überflüssig, denn hier sind auch früh um 8 schon um die 28 Grad.

Em hat dann also die Kids ins Camp geschafft und ich habe eigentlich nichts besonderes gemacht; bisschen geskyped und einen Frozen Yogurt gehabt (Ich muss mich jetzt unbedingt mal im Fitnessstudio anmelden, damit ich am Tage was zu tun hab!). Kurz vor 3 bin ich dann los zum Camp und gerade als ich mich eingereiht habe, bekam ich einen Anruf von Em, dass sie mein Auto in der Schlange sieht, aber sie doch heute die beiden abholt. Oh je, irgendwie war ich heut etwas durcheinander... Aber gut, lieber zwei Leute, die die Kinder abholen wollen als keiner ;) Also umgedreht und wieder nach Hause gefahren. Den Nachmittag haben wir im Haus verbracht. Draußen war es einfach zu heiß, um irgendwas zu machen. Nach dem Abendbrot sind wir alle noch spazieren gegangen und jetzt sitze ich vorm Fernseher und schaue meine Lieblingsserie. Danach ist dann auch Schlafenszeit :)

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Mo

15

Jul

2013

Tag 22: Wochenendauswertung mit Marie :)

Heute Morgen war alles normal, hab meine Kinder Punkt 9 im Camp abgeliefert und auf dem Rückweg noch fix getankt. Zuhause dann bisschen Ordnung in der Küche gemacht und auf Marie gewartet, weil wir zum Mittag essen verabredet waren. Im Kühlschrank hab ich zwei große Kartoffeln gefunden; die würde hier wahrscheinlich sowieso keiner essen (hier gibt's nur Nudeln, Reis oder gar keine Kohlenhydrate...)
Stellt sich noch die Frage, wie die Kartoffeln in unseren Kühlschrank gekommen sind. Ich schätze mal, Em hat mir zu Liebe welche gekauft, weil ich mal erwähnt hatte, dass wir in Deutschland quasi alles mit Kartoffeln essen, was schon seltsam ist, da die Kartoffel ja eigentlich zu den "amerikanischen Erfindungen" gehört (Ihr versteht mich ;) )
An dieser Stelle möchte ich einen gewissen Herrn John Madison zitieren, der ein Buch geschrieben hat, was mich schon des Öfteren schmunzeln ließ. Es geht um deutsche Seltsamkeiten aus der Sicht eines Amerikaners und zum Thema Kartoffel schreibt er: "Wenn man in einer deutschen Firma arbeitet, wird man bald merken, dass Kartoffeln in der Kantine jeden Tag in irgendeiner Form auf der Speisekarte stehen müssen, aber ein ganzer Monat verstreichen kann, ohne dass sie unter demselben Namen aufgetischt werden. Die Woche könnte zum Beispiel mit Salzkartoffeln anfangen, dann folgen Kartoffelpüree, Rösti mit Apfelsauce, Kartoffelpuffer, Pommes und Kartoffelecken - um nur einige wenige Varianten zu nennen." Tja, das nenne ich Kreativität! Wir hatten heute übrigens Ofenkartoffel. :D Sind noch schnell zum Supermarkt gedüst und haben Sour Cream gekauft sowie Mozzarella für unseren Gurken-Tomaten-Salat. Das tat gut!
Jedenfalls haben wir uns dann gegenseitig von den letzten beiden Tagen berichtet.
Marie war am Wochenende nämlich mit Larissa und noch einem andren Mädel aus unserem Cluster in New York. Ich glaube ich werde auch bald nochmal dahin fahren. Ist ja echt kein Ding die zwei Stündchen und mit dem Bus kommt man auch recht günstig. Behalt ich mir auf jeden Fall im Hinterkopf!
Mein Nachmittag mit den Kids war dann auch noch gut. Hab mit ihnen erst ne Stunde lang Bücher gelesen und dann Pizza gebacken... Am Ende war die Tomatensoße und der Raspelkäse zwar überall in der Küche verteilt, aber für den Teig blieb zum Glück auch noch genug übrig und die beiden hatten Spaß daran ihr Essen selbst zu machen!
War ein guter Tag :)

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So

14

Jul

2013

Tag 21: kriegt keinen Titel

Heute Vormittag kam Stephi nochmal rüber zu den Großeltern (sie wohnt nur 15 Minuten entfernt) und wir haben einen Abstecher zu Starbucks gemacht. Woanders kriegt man auch einfach keinen guten Kaffee. Die kennen hier irgendwie auch gar keinen Filterkaffee oder sowas. Wenn, dann gibt's nur sone Maschinen, in die man so ein Pad reinsteckt oder Kaffeepulver im Teebeutel und das wird dann auch einfach in eine Tasse heißes Wasser gehalten und der Kaffee wird im Pot gebrüht. Echt nicht so cool. Aber gut, dafür gibt's hier auch quasi an jeder Ecke einen Starbucks.
Bis nachmittags halb 2 haben wir auf der Terrasse gesessen und ganz viel geredet. Wir haben festgestellt, dass das zwar nicht unbedingt förderlich ist, um sein Englisch zu verbessern, wenn man sich nur in seiner Muttersprache unterhält, allerdings braucht man das manchmal auch einfach... Einerseits kann man wirklich das ausdrücken, was man sagen möchte und außerdem gibt einem das ein bisschen Heimatgefühl, was ab und zu eben ganz wichtig ist. Gestern sind wir auch an einem Park in DC vorbeigekommen, der mich an unseren Schiller in Cottbus erinnert hat... Da mussten wir auch ein halbes Stündchen bleiben, weil ich mich dort so wohl gefühlt habe ;)
Jedenfalls waren wir dann halb 7 nach knapp drei Stunden Fahrt zurück. Abendbrot gab's unterwegs in einem Sushi-Restaurant. Zum Glück hab ich kein Mittag gegessen... Wir hatten eine Riesenplatte mit so vielen leckeren Sorten. Unglaublich gut!
Nun lade ich noch die Fotos vom Wochenende hoch und werd dann auch bald schlafen :)

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Sa

13

Jul

2013

Tag 20: Washington D.C. !!!

Unsere gestrige Abreise hat sich um einige Stunden verzögert, da eine Patientin meines Gastvaters (Er ist Hautarzt) es für nötig gehalten hat, während ihrer Hauttransplantation im Gesicht, aufzustehen und einfach zu gehen. C konnte sie nicht aufhalten, die hat dann wohl da rumgeschrien und wie gesagt den Raum verlassen. Und gerade als C zu Hause war, bekam er einen Anruf, dass die Frau zur Notaufnahme gegangen ist, wo man sie angeblich nicht behandeln dürfe. So musste er also wieder ins Krankenhaus fahren und das Ganze zu Ende bringen. Losgefahren sind wir dann letztendlich erst 21 Uhr statt 19, was allerdings den Vorteil hatte, dass die Kids die ganze Autofahrt über in den tiefsten Träumen versunken waren. Gegen Mitternacht sind wir dann hier im Haus von C's Eltern eingetrudelt und gleich alle fix in die Betten gesprungen.
Bin dann heute gegen 10 aufgestanden und habe mir ein paar French Toasts (quasi nichts anderes als "Arme Ritter") eingeschaufelt. Etwas später kam dann Stephi, meine "Cousine" (für alle, die es noch nicht mitgekriegt haben: Mein Gastpapa hat einen Bruder, in deren Familie Stephi das Au Pair ist und deswegen nennen wir uns jetzt immer die Cousinen auf Zeit ;) Heute wurde uns sogar von einem Fremden gesagt, dass wir aussehen wie Schwestern, hahaha).

Wir sind dann mit ihrem Auto zur nächsten Metro-Station gefahren und von dort aus nach Washingtin D.C. rein. Da sie selbst auch noch keine Zeit hatte, die Stadt zu besichtigen, war es für uns beide ein spannender Ausflug. Tja, und wie es der Zufall so will, treffen wir direkt vorm Weißen Haus erstmal vier andere Mädels, mit denen wir zusammen noch vor zweieinhalb Wochen in der Training School waren. Haben dann alle zusammen Mittag gegessen und der Besuch einer Frozen-Yogurt-Bar blieb natürlich auch nicht aus, wie sollte es anders sein. :) Danach haben sich unsere Wege wieder getrennt und ich bin mit Stephi weitergelaufen Richtung Washington Monument und Capitol Hill (siehe: Fotos). Muss man ja alles mal gesehen haben. Generell sind wir sehr weit gelaufen heute... Also es fühlt sich so an, als hätte ich mehr Schritte gesetzt als Worte gesprochen (und wir haben echt viel geschnackt!), aber es war ein sehr sehr sehr sehr schöner Tag! Ich mag die Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten und top gepflegten Grünanlagen und Parks... (Miri, ich freue mich schon unglaublich darauf, dich dort bald besuchen zu kommen!!) Zum Abschluss gab's noch einen fetten Ananas-Cocos-Banana-Smoothie und dann haben wir uns auf den Rückweg gemacht.

Nun ist es kurz nach 10 und Zeit die Äuglein zu schließen :)

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Fr

12

Jul

2013

Tag 19: King of Prussia Mall!

 

 

 

Diese Mall ist definitiv nicht gut für’s Portemonnaie! Aber glücklich macht’s trotzdem, auch wenn mein Kontostand heute etwas gesunken ist. Doch wenn man sich die Ausbeute anschaut (könnt ihr unter „Fotos“ begutachten) und dabei bedenkt, dass ich insgesamt nur ca. $85, also beim aktuellen Kurs ungefähr 65€ bezahlt habe, ist das schon echt ok. Und davon mal abgesehen, war es auch dringend nötig, da in meinen Koffer ja auch nur einen Bruchteil meines Kleiderschrankes von zu Hause reingepasst hat.

 

Jedenfalls hatte ich einen schönen Tag mit Marie und Larissa in dem riesigen Einkaufszentrum. Es ist mit 

251388 m² Verkaufsfläche übrigens das zweitgrößte der gesamten USA. Man schafft an einem Tag auch gar nicht alles, aber die Mall wird sicherlich des Öfteren noch mal zum Anlaufpunkt in Zeiten der Langeweile und Shoppinglust werden ;)


Auf dem Rückweg haben wir noch mal bei nem Supermarkt angehalten, um unseren Süßigkeitenvorrat etwas aufzustocken und dann war ich 15 Uhr wieder hier. Em kam ne halbe Stunde später mit den Kids nach Hause, allerdings hat G wieder eine Freundin hier und E beschäftigt sich auch unten allein. Ich werd dann so langsam anfangen, meine Sachen zusammenzusuchen; wir fahren nämlich nachher noch los Richtung Washington D.C. zu den andren Großeltern. Dort in der Nähe wohnt ebenfalls C’s Bruder mit seiner Familie, dessen Au Pair ich auch kenne, da sie am selben Tag wie ich angereist ist und mit mir zusammen in der Training School war. Habe also ein hoffentlich schönes und aufregendes Wochenende vor mir! :)

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Do

11

Jul

2013

Tag 18: Kinder, Herd und Wäsche - ein bisschen Alltag

Normalerweise bringt mein Gastpapa seine Kinder donnerstags früh weg, was für mich bedeuten würde, dass ich ausschlafen könnte. Allerdings hatte er einen Termin, somit hat mein Wecker pünktlich 7 Uhr geklingelt. Musste die Schnuckies aber nur fertig machen und ihnen ein paar Cornflakes auftischen, dann kam C nach Hause und hat die beiden zum Camp gefahren. Ich hätte mich am liebsten nochmal hingelegt, aber es haben schon 2 riesige Wäscheberge auf mich gewartet... Hab also meine Zeit wieder damit verbracht 3 Runden zu waschen, zu trocknen und zusammenzulegen. Zwischendurch hab ich den Kühlschrank durchforstet und mir überlegt, heute Gnocchi mit Tomaten-Thunfisch-Soße zu machen. Im Tiefkühler hab ich dann übrigens noch ne Packung Oreo-Eis gefunden. Mein Gute-Laune-Pegel ging schlagartig nach oben!
Um 3 hab ich dann meine Kids abgeholt und wir haben hier den ganzen restlichen Nachmittag Bücher gelesen, ein bisschen rumgetobt und dann hab ich mit E gefühlte 100 Runden "Schere, Stein, Papier" gespielt.
Gerade gab's Abendbrot... Die Kinder standen nicht so auf meine Thunfisch-Kreation (denen muss ich noch gaaanz viel beibringen, was gutes Essen angeht!), aber Em hat's geschmeckt und ich fand's auch sehr lecker, wenn ich mich an dieser Stelle mal selbst loben darf, haha.
Jetzt sitze ich mit G und E vorm Fernseher und schaue bisschen amerikanisches Kinderfernsehen. Also ich meine, ich hab schon lange kein deutsches Kinderfernsehen mehr geschaut, aber son Schrott kommt bei uns definitiv nicht. Gerade läuft "Jessie", sone Serie, in der Teenies völlig übertrieben ihre Rollen spielen und im Hintergrund sone dämlichen Lacher eingebaut sind. Kann man keinem antun. Gestern haben wir "Dora" geschaut; das ist so trickfilmmäßig und da werden die Kinder vorm TV animiert, dreimal irgendwelche Worte zu wiederholen oder die Brücke im Bild zu finden (das Bild sieht folgendermaßen aus: überall ist grüne Wiese und in der Mitte ist ein Fluss mit einer roten Brücke). Absolut bescheuert. Meine Kinder regen sich auch immer schon auf, wenn nix andres läuft. Aber am Ende finden sie es immer noch besser als gar kein Fernsehen, logisch.

 

Soeben gab's noch eine gute Nachricht: Ich hab morgen quasi frei! Die Gelegenheit nutze ich, um endlich mal richtig shoppen zu fahren. Marie kann auch mitkommen :) Hach das wird schön morgen!!

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Mi

10

Jul

2013

Tag 17: Maria, die Putzfrau

Heute war wieder ein normaler Arbeitstag. Also 7 Uhr aufgestanden, mich fertig gemacht, die Kinder fertig gemacht, gefrühstückt und ab zum Camp. Als ich zurückkam, war schon die Putzfrau da. Sie heißt Maria, kommt aus Spanien und spricht sogut wie kein Wort Englisch. Ihre Aufgabe besteht quasi darin, den Müll rauszuschaffen und hier einmal durchzufegen bzw. -saugen bzw. -wischen; je nachdem wie dreckig es halt im jeweiligen Raum ist. Ich glaube, wenn ich mich beeilen würde, wär ich damit nach 2-3 Stunden fertig. Madame war von 9 bis 16 (!!!) Uhr hier... hat sich dann zwischendurch in der Küche bedient und was zu essen gemacht, dauerhaft mit irgendwelchen Leuten telefoniert (auf Spanisch wohlgemerkt) und generell ständig mit ihrem Handy irgendwo gesessen. Hab mich gewundert, warum sie sich nicht gleich mit nem Kaffee draußen auf die Terrasse in die Sonne gesetzt hat.
Ich muss glatt mal nachfragen, ob meine Gasteltern ihr einen Stundenlohn zahlen oder einen Festpreis...

 

Ich habe in meiner freien Zeit das Abendbrot vorbereitet (Meatballs... ist prinzipiell nichts andres als ne Bulette, die nicht flachgedrückt wurde. Und dazu gab's dann noch Nudeln mit Tomatensoße). Dann hab ich die Betten neu bezogen und die restlichen eineinhalb Stunden genutzt, um mir zwei Bibi-Blocksberg-Folgen zu gönnen! :)

 

Nachdem ich die Kids wieder abgeholt hatte, haben die beiden sich hier erstmal ein paar Snacks eingeschleudert (Ich versuche ja immernoch sie davon zu überzeugen, dass Obst oder Gemüse auch ein Snack sein kann... bisher vergeblich.)
Gegen halb 5 sind wir fürn Stündchen zu Marie rüber gelaufen, weil einer ihrer Jungs im gleichen Alter ist wie E und die beiden gehen ab September in eine Klasse. Unser Plan war also zu testen, ob die beiden sich verstehen. Ich glaube, E war erst ein bisschen skeptisch, aber letztendlich haben sie doch ganz gut zusammen gespielt... Man kann's ja nunmal nicht erzwingen, aber wär schon ganz praktisch, wenn die sich anfreunden, da wir wirklich nur um die Ecke wohnen. Mal schauen, wie es sich weiter entwickelt ;)

 

Nach dem Abendbrot kam Marie noch zu mir und wir haben die amerikanische Variante vom Supertalent geschaut, Oreokekse in uns reingestopft und ganz viel geschnackt :)
Jetzt geht's ins Bett. Gute Nacht!

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Di

09

Jul

2013

Tag 16: Wenig Arbeit, viel Vergnügen

Ich hatte heute quasi frei, weil Em dienstags nicht arbeitet und somit konnte ich erstmal ausschlafen. Bin dann mit Marie und Larissa zu Target gefahren und wir haben definitiv die Spielzeugabteilung für uns entdeckt. Manchmal wäre man wirklich gern auch nochmal 5 Jahre alt...
Aber wie ich schonmal erwähnt hatte, es gibt dort alles und es ist mindestens doppelt so groß wie die deutsche Ausgabe davon. Wer bitte kauft einen 2-Liter-Seifenblasenwasser-Kanister?
Nagut, kein Kommentar.

 

 

Ich hab mich jedenfalls mit ner großen Packung Oreokekse, Nagellack + Entferner und einer Kiste für mein Kabelchaos eingedeckt. Danach ging's weiter zu einem Laden namens "Michael's". Oh mein Gott, ich liebe es. Das ist sone Mischung aus Deko- und Bastelgeschäft und es gibt einfach sooo schöne Sachen dort!! Habe mir da noch eine Box gekauft, wo ich Erinnerungsstücke und Briefe und sowas reinpacken kann und dann ganz süßes Papier... Ich weiß zwar noch nicht, wofür genau ich es verwenden werde, aber ich konnte die einfach nicht liegen lassen!

 

Nebenan gab es zum Glück eine Wells-Fargo-Filiale, also das ist die Bank, bei der ich mein Konto habe und gestern kam ja meine Bankkarte per Post. Dann hab ich die fix dort aktivieren lassen und meinen Check eingelöst, also meinen ersten Lohn aufs Konto eingezahlt.

 

Als ich wieder hier war, war's Punkt 12, also hatte ich noch dreieinhalb Stunden Ruhe. Die Zeit hab ich genutzt, um gefühlte 2549 Facebooknachrichten und e-mails zu verschicken sowie ein Weilchen mit meinen Eltern zu skypen. Halb 4 kam dann Em mit drei Kindern nach Hause statt 2, weil G ein Playdate hatte und somit sind heut Nachmittag zwei Prinzessinnen und 1 Superheld durchs Haus getobt. Aber die haben sich auch schön allein beschäftigt und ich hab mit Em das Abendbrot vorbereitet und beim Aufräumen geholfen, da morgen die Putzfrau kommt.


Nachdem die Kinder im Bett waren, bin ich mit C noch tanken gefahren, weil ich das hier ja noch nie gemacht habe. Ist aber an sich noch einfacher als bei uns. Wenn man Glück hat, muss man nicht mal aussteigen (Es gibt echt für jeden Mist einen Drive-Through...) Da steht dann an der Zapfsäule einfach ein Typ, dem man sagt, was man braucht und wie viel davon und dann füllt der den Tank. Man gibt seine Kreditkarte, der Typ zieht sie durch und man kann weiterfahren. An den meisten Tankstellen ist allerdings eher "Selbstbedienung" angesagt. Läuft also im Prinzip wie in Deutschland, doch man spart mindestens 2 Minuten, da man wie gesagt direkt an der Zapfsäule bezahlt. Und Sprit ist hier einfach mal so spottbillig! Man bezahlt für einen vollen Tank um die $70, was so ca. 50 Euro sein müssten. Und damit kann man dann ca. 300 Meilen fahren also 450-500 km. Kann man definitiv mit leben!

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Mo

08

Jul

2013

Tag 15: Start in die 3. Woche

Obwohl ich mindestens 8 Stunden Schlaf hatte, war ich unglaublich müde, als früh um sieben der Wecker klingelte. Aber der Morgen war relativ ruhig und ich hab die Kids pünktlich um 9 im Camp abgeliefert. Danach bin ich schnell wieder nach Hause, weil hier son Monteur gekommen ist, um die eine Dusche zu reparieren, die irgendwie kaputt war. Hab währenddessen bisschen die Küche aufgeräumt und mich gegen halb 1 auf den Weg zu Sara gemacht, die ich aus der Training School kenne. Sie wohnt auch in sonem kleinen Ort hier ca. 25 Minuten entfernt. Die ersten 20 Minuten fährt man eigentlich immer nur geradeaus, aber in ihrer Siedlung dort wäre ich ohne mein TomTom definitiv verloren gewesen... Ist genau so wie hier; es sieht einfach ALLES gleich aus. Aber die freundliche Stimme aus dem Navi hat mich gut geleitet. Wir sind dann bei einem Mexikaner Mittag essen gewesen (siehe Foto: Es gab einen Salat mit Hähnchenfleisch und die andren Dinger nannten sich Flautas... wie auch immer man es ausspricht... waren jedenfalls sone Tortillas, die auch mit Hühnchen oder sowas gefüllt waren und dann saure Sahne sowie ne scharfe Tomatensoße dazu). Hinterher haben wir uns noch einen Frozen Yogurt gegönnt (Ich hatte später am Tag nochmal einen... Schande über mein Haupt.)
Leider musste ich dann auch schon wieder los. Da ich blöderweise die Straße vom Camp nicht wusste, hab ich einfach meine Zuhause-Adresse eingegeben, weil ich wusste, dass das Camp auf dem Rückweg liegt. Leider hat Madame nicht daran gedacht, dass viele Wege ans Ziel führen... So bin ich auf irgendeine Parallelstraße geführt worden und letztendlich doch bei unserm Haus rausgekommen, ohne die Kinder eingesammelt zu haben. Super. Also wieder die Hälfte der Strecke zurück gefahren (diesmal auf der richtigen Straße) und mich an die kilometerlange Schlange vorm Camp angestellt. Nach 20 Minuten warten wurden mir dann meine beiden Schnuckies ins Auto gesetzt und an ging's wieder nach Hause. Dort haben wir erst draußen gespielt bis es anfing zu regnen und dann hab ich E Duschen geschickt während G ein Bad genommen hat. Nach dem Abendbrot sind dann auch beide schon ins Bettchen und kurz darauf kam Rebecca, meine Betreuerin.
Das war so ein Pflichtbesuch quasi, also in den ersten 2 Wochen muss halt der LCC vorbeikommen und nach dem rechten schauen. Sie hat sich nach vielen Dingen erkundigt (allgemeines Wohlbefinden und wie's aussieht mit Autofahren, Bezahlung, Urlaubsplanung, Umgang mit den Kindern, etc.), sie musste eben ihre Liste an Fragen abarbeiten und nach ner knappen Stunde war das "Verhör" dann beendet. Hab mit Em noch bisschen TV geschaut, da kam grad die amerikanische Variante von "Mieten, Kaufen, Wohnen"... aber wie ich das mitgekriegt hab ist das hier genau so gefaked wie in Deutschland :D 

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So

07

Jul

2013

Tag 14: Back home

Der Kurzurlaub ging leider viel zu schnell vorbei. Heute früh haben wir unsere sieben Sachen gepackt und uns auf den Heimweg gemacht. Da Em über eine Stunde brauchte, um das Chaos an Klamotten der Kinder auseinanderzuwurschteln und alles wieder in den jeweils richtigen Koffer zu packen und ich nach gefühlten 10 Minuten schon fertig war mit meinen Sachen (ich hab schließlich auch nicht 4 Schlafanzüge und jeweils 2 verschiedene Outfits pro Tag mitgehabt), hab ich der Oma noch geholfen, die Betten neu zu beziehen. Thema Betten ist übrigens auch äußerst interessant hier (wer sich für die Seltsamkeiten Amerikas nicht interessiert, kann diesen Part überspringen und nach der Leerzeile weiterlesen). Erstmal sind die meisten Betten mega hoch, mindestens doppelt so hoch wie unsre. Also wenn ich draufsitze, kann ich meine Beine baumeln lassen, ohne dass sie den Boden berühren. Und normale Zudecken scheint man hier auch nicht zu kennen. Man hat etwas, das sich Top Sheet nennt und eigentlich nichts anderes als ein einfache hauchdünnes Laken ist. Für den Sommer mag das ja gehen, aber ich glaube im Winter hilft mir nichtmal die Tagesdecke weiter (die übrigens auch auf keinem Bett fehlen darf). Achja, und Bettbezüge werden hier mindestens einmal pro Woche gewechselt. Heißt also: NOCH MEHR WÄSCHE.

Gegen Mittag waren wir dann also wieder hier und ich hab erstmal ganz lange mit Zuhause geskyped Danach in Ruhe meinen Koffer wieder ausgepackt und mit Marie über eine mögliche Abendgestaltung nachgedacht. Letztendlich ist es auf Abendbrot im Ruby's Diner (für meine Lieben daheim: ist fast so cool wie's Franky's bzw. Jimmy's... fast ;) ) und Kino hinausgelaufen. Haben "Despicable Me II", also "Ich - einfach unverbesserlich" Teil 2 (dieser Film mit den kleinen gelben Viechern... bei wem es immer noch nicht Klick gemacht hat) geschaut. Wahnsinnig süß und lustig, kann ich schonmal empfehlen, der sollte ja bei euch auch bald rauskommen :p

 

Ansonsten will ich euch noch an einem Lied teilhaben lassen, das bei mir rauf und runter läuft, seitdem mein Gastpapa freudig mit seinem iPad in der Hand zu mir kam, um mir eben diesen Song zu zeigen, weil das erste Wort darin mein Name ist. Fand ich ja sehr süß. Er meinte, das stammt noch aus seiner Highschool-Zeit.

Hörts euch an: http://www.youtube.com/watch?v=U5_nYxP_o3Y :)

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Sa

06

Jul

2013

Tag 13: Relaxing

Hab heut erstmal ausgeschlafen und dann den ganzen Tag meinen Schlafplatz irgendwoanders hin verlegt. C hat mir beim Frühstück nämlich gesagt, dass ich machen kann, was ich will und so bin ich zum Strand gelaufen, hab dort bisschen gelesen und dann 2 Stündchen genapt. Als ich zurück zum Haus kam, waren alle ausgeflogen, also hab ich die Ruhe genutzt und mit meinen Mädels über Skype gequatscht. Dank der Technik sind wir zumindest ansatzweise vereint ;)
Da von den andern immer noch jede Spur fehlte, hab ich mich aufs Sonnendeck gelegt und weiter geratzt oder zumindest geruht.

 

Zwischendurch mal einen Chocolate-Chip-Cookie eingeschoben und diese ganzen interessanten Getränke durchprobiert, die die hier haben (Wasser mit Dragonfruit-Flavour und so was).
Hab also echt nichts wirklich aufregendes gemacht. Zum Abendbrot gab's noch die Reste von dem bestellten Essen der letzten Tage und gerade schau ich mir den Sonnenuntergang an. That's it! :)

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Fr

05

Jul

2013

Tag 12: Sunburn

Heute waren's dann nur noch 4 Kinder hier. Meine zwei und ihr Cousin bzw ihre Cousine. Das Mädchen ist praktischerweise genau so alt wie G; die beiden kleben die ganze Zeit aneinander. Der Kleine ist noch keine 2 Jahre alt, aber E rennt ihm oft hinterher und will auf ihn aufpassen, das ist süß :)
Waren heut Vormittag wieder im Pool und hatten unseren Spaß alle zusammen. Nach dem Mittag (es wurde mal wieder bestellt, diesmal Sandwiches) Sind wir wieder zum Beach runter gelaufen und haben dort ein paar Stunden verbracht. Also ich weiß auch nicht, irgendwie muss die europäische Sonne um einiges aggressiver sein, als die hier. Oder die amerikanische Sonnencreme ist einfach besser... Jedenfalls war ich ja nun gestern und heute lange lange lange in der prallen Sonne und ich hab echt nur einen leichten Sonnenbrand. Der Rest scheint sogar ein bisschen Farbe bekommen zu haben, die ins bräunliche geht, haha. Mal gucken wie sich das noch entwickelt.
Sind seit 17 Uhr wieder hier, die Kinder hatten Abendbrot (also über die Essgewohnheiten der Kinder muss ich auch nochmal einen Specialeintrag machen, das führt sonst hier zu weit) und liegen nun alle in der Falle. Wir Erwachsenen sitzen auf der Couch und warten auf unser Essen (das - dreimal dürft ihr raten - mal wieder bestellt wurde). Diesmal kommt es von sonem Fischrestaurant, was wiederum ganz cool ist. Em hat mir einfach irgendwas bestellt, hab gesagt ich nehm auch was außergewöhnliches. Wenn ich's richtig verstanden hab, krieg ich gleich scallops, also Jakobsmuscheln. Uh, ich bin gespannt...

 

NACHTRAG:
Also ich muss sagen, die Dinger waren echt gut. Immerhin weiß man auch, wo sie herkommen, denn die werden direkt hier im Atlantik gefischt. Kann man sich mal gönnen ;)

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Do

04

Jul

2013

Tag 11: Independence Day

Heute ist wohl einer der wichtigsten Tage in der Geschichte Amerikas.

Denn an diesem Tag im Jahr 1776 lösten sich 13 nordamerikanische Kolonien von England ab. Die "United States of America" waren somit geboren. Und was sehr interessant ist: Wenn es so etwas wie den Geburtsort der USA gibt, dann ist es Philadelphia. Denn dort wurde am 4. Juli vor 37 Jahren die legendäre "Declaration of Independence" verabschiedet, die zur Gründung einer der mächtigsten Nationen dieser Erde führen sollte. Eigentlich schade, dass ich nicht in Philly bin, um das große Spektakel mitzuerleben. Allerdings bin ich ja nächstes Jahr um die Zeit auch noch hier, aber halt schon im Reisemonat, also werd ich diesen Tag irgendwoanders ein zweites Mal erleben!

Wir sind gestern Abend gegen 22 Uhr hier angekommen und da ich im Auto schon geschlafen hab, bin ich gleich schnell ins Bett gehuscht.
Em meinte zwar zu mir, dass ich hier offiziell nicht arbeite, aber ich wollte nicht so unhöflich sein und bis Mittag im Bett liegen, deswegen bin ich gegen 8 dann auch aufgestanden.
Wir sind hier in der Sommerresidenz von Ems Eltern, die haben ein richtig tolles Anwesen auf Long Beach Island, was zu New Jersey gehört. Gegenüber der Straße ist gleich der Strand und im Garten befindet sich ein großer beheizter Pool mit bestimmt 20 Liegen/Stühlen drum herum, wie in sonen Hotel. Das Haus ist auch riesig und alles sehr schick und modern. Also wenn ich später mal Millionärin bin, kauf ich mir hier auch son Häuschen am Atlantik, das hat echt was.
Hier waren den ganzen Tag über 7 Kinder. Hab mir das erst bisschen anstrengend vorgestellt, aber da die alle einen Partner im gleichen Alter hatten und der Pool genug Platz für alle bot, war es sehr entspannt. Hab mich mit nem Buch auf eine Liege gelegt und quasi nichts getan, außer gelesen und geatmet, haha.
Sind dann nach'm Lunch (es wurde Pizza und Salat bestellt) runter an den Strand. Der ist auch total schön, aber zum baden waren die Wellen leider zu gefährlich und das Wasser zu kalt. Hab mich auf mein Handtuch geschmissen und erstmal genapt (für Menschen, die der englischen Sprache nicht mächtig sind --> NAP Aussprache: Näpp | Bedeutung: Mittagsschläfchen)
Am späten Nachmittag sind wir dann zurück zum Haus und es gab Dinner. Normalerweise isst man hier am 4. Juli Burger und Hot Dogs, aber gestern war Hochzeitstag von Ems Eltern und da wurden dann Rippchen aufgetischt und Salate.
Leider ging's dem Grandpa auf einmal nicht mehr so gut und er musste ins Krankenhaus gefahren werden, da er über Herzschmerzen geklagt hat. Jetzt sitze ich hier allein auf der Couch, weil alle etwas aufgewühlt sind und ins Bett gehen wollten. Aber ich möchte mir unbedingt noch das Feuerwerk anschauen (July the 4th wird hier echt größer gefeiert als Silvester, hab ich mir sagen lassen). Wenn die Show hier vorbei ist, gehe ich auch schlafen. Ihr werdet das alles eh erst Sonntag Abend oder Montag lesen können, aber was soll's.

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Mi

03

Jul

2013

Tag 10: Wäsche, Wäsche, Wäsche... und Tacos

Heute mal schon bisschen eher, da ich grad Zeit hab (im Gegensatz zu heut Abend wahrscheinlich).
Hab die Kids heut früh allein zum Camp geschafft. G wollte irgendwie nicht aussteigen, weiß nicht... vielleicht hat ihr der Junge Angst gemacht, der sie aus dem Auto holen sollte :D Bin dann letztendlich doch selbst ausgestiegen und hab sie rausgeholt. Nach nem Abschiedsküsschen ging alles seinen Gang.

Bin gleich wieder zurück nach Hause und wasche gerade schon die dritte (!) Trommel Wäsche. Ist aber auch kein Wunder, die ziehen hier jeden Tag neue Sachen an und auch der Schlafanzug wird jede Nacht gewechselt und alles kommt in den Wäschekorb. Getrennt wird hier auch nischt. Weder Farben noch Stoffe, einfach alles reinhauen und Start drücken. 45 Minuten warten. Alles rüber in den Trockner. Start drücken. 45 Minuten warten. Fertig. Bügeleisen kennt hier glaube auch keiner :D Aber egal, desto weniger Arbeit für mich!


Hab nebenbei schonmal das Abendbrot vorbereitet. Gibt heut Tacos, also sone Art Tortilla aus Mais oder Weizen. Die Dinger hat Em hier schon fertig gehabt, müssen nachher nur noch kurz in Ofen zum warmmachen. Die Füllung seht ihr auf dem Foto (das Fleisch stammt vom Truthahn und ich hab noch bisschen Zucchini und Tomate reingemacht, damit wenigstens irgendwas Gesundes dabei ist.) Da kommt dann später noch sone spezielle Sauce drauf und evt. Käse ;)
Ich wart noch bis der Trockner hier sein Bestes gegeben hat, werd schnell die trockene Wäsche in die Schränke verteilen und muss dann auch wieder los, die beiden Süßis abholen. Abends wirds dann bestimmt etwas stressig, weil wir nämlich heut noch losfahren nach Long Beach Island zu den Eltern von Em. Dort bleiben wir dann bis Sonntag und da ich nicht weiß, inwiefern die dort mit Internet ausgestattet sind, warn ich euch einfach mal vor: Also nicht wundern, wenn ihr in den kommenden Tagen nix von mir hört. Ich lebe höchstwahrscheinlich noch und liege am Strand oder bade im Atlantik, haha.
Lasst es euch gut gehen, Küsschen an euch!

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Di

02

Jul

2013

Tag 9: Fahrstunde, BBQ, Au Pair Meeting

(Sorry, schon wieder etwas verspätet, aber ich kam erst spät nach Hause und hab noch lange mit meinen Gasteltern gequatscht und dann wollt ich nur noch schlafen.)

Heute war ein recht aufregender Tag. Hab die Kids früh zusammen mit Em ins Camp gebracht. Sie musste dann was erledigen und ich hab die Ruhe im Haus genossen. 20 Minuten vor Elf kam dann ein Mann von soner Fahrschule hier, weil Em will, dass mit dem Fahren alles klar geht und deswegen hatte sie diese Fahrstunde organisiert. (Eigentlich ein bisschen überflüssig, da ich ja nun schon mehrmals gefahren bin.) Aber er hat mir dann ein paar Stellen gezeigt, die Em auf nen Zettel geschrieben hat; also z.B. Die Schulen von den Kindern und son interaktives Kindermuseum, das Krankenhaus, etc. Das war an sich recht praktisch. Das einzige, was ich noch gelernt habe, ist, dass man Autos mit einem orangenen Aufkleber auf der Windschutzscheibe IMMER durchlassen muss. Ich stand nämlich an einer roten Ampel, die grün wurde, doch der Querverkehr ist einfach weiter durchgedüst. War erst total verwirrt, aber der Fahrlehrer hat mir das dann erklärt. Und zwar steht auf dem Aufkleber "Funeral", also Beerdigung, oben. Und die haben dann irgendwie Vorrang. Schon bisschen eigenartig, passiert allerdings relativ selten angeblich. Ansonsten sind die Verkehrsregeln teilweise auch echt interessant. In Deutschland ist es ja so, dass man bei Rot immer anhalten muss und an manchen Ampeln, erlaubt einem der grüne Pfeil auch bei Rot abzubiegen. Hier ist es genau andersrum: Solang man niemanden behindert, kann man IMMER rechts abbiegen, es sei denn, es gibt ein Schild, das es verbietet. Also an manchen Ampeln steht dann "No turn on Red" (kein Abbiegen bei Rot). Die Regel "rechts vor links" gilt hier auch sogut wie nie. Wenn man an eine gleichrangige Kreuzung kommt (erkennbar an dem Stopp-Schild mit dem Untertitel "4-way", also auf jeder Seite steht son Schild), dann fährt der, der zuerst da war. Und kommen zwei Leute gleichzeitig an, dann darf der von rechts Kommende zuerst durch. Festinstallierte Blitzer gibt's hier auch keine (braucht eh kein Mensch). So, nach diesem kurzen Exkurs zurück zu meinem Tag.

Als ich wieder zu Hause war hab ich jeweils ein Stündchen mit meinen Eltern bzw. Anni geskyped und gegen 15.30 Uhr hat mir Em die Kleine hergebracht (sie hatte beide vom Camp abgeholt, aber E hatte ein Playdate). Wir haben hier gespielt und ich hab ihr dann Pizza auf ihrem Rücken "gebacken", also sone Art Massagespiel gemacht. Fand sie witzig und wollte es dann auch unbedingt bei mir machen (mein Plan ist in dem Moment aufgegangen, haha). Ihr ist dann aber irgendwann eingefallen, dass sie wirklich Hunger hat, also sind wir runter in die Küche und ich wollte ein paar Chicken Nuggets machen. Dafür haben die hier sone Mischung aus Mikrowelle, Ofen und Toaster mit ner Glasscheibe vorne und dummerweise hat G in einem Moment, in dem ich nicht hingeschaut habe diese Scheibe angefasst, weil sie schauen wollte, ob's schon fertig vorgeheizt hat. Im ersten Moment sah es nur so als, als hätte sie sich erschrocken, dass es so heiß war. Hab dann schnell ihre Hand genommen und gepustet und gesagt, dass alles gut ist. Aber sie hat dann auf einmal so nach Luft geschnappt und hab schon gesehen wie die Tränen in die Augen gestiegen sind, aber es war für ein paar Sekunden so als stünde sie unter Schock. Und plötzlich hat sie soo losgeschrien und geweint, also wirklich total panisch, aber ich glaube es war viel mehr Angst als wirklich Schmerz. Haben dann schnell die Finger unter kühles Wasser gehalten und son Kühlakku ausm Froster geholt und nach einer Minute war auch schon wieder alles vergessen, zum Glück. Nach diesem kleinen Zwischenfall musste ich auch schon bald los zu Marie, da ich von ihren Gasteltern zum BBQ eingeladen wurde. Leider ist das ganze dann aufgrund des nicht so guten Wetters nach drinnen verlegt worden, aber war trotzdem ne coole (Pre-)4th-of-July-Party (für alle Unwissenden: der 4. Juli ist hier einer der größten Feiertage überhaupt... "the Birthday of America"); Da sind irgendwie 16 Leute durchs Haus gesprungen und es gab Burger, Hot Dogs, Maiskolben, und Bohnen in soner speziellen süßen BBQ-Soße, war lecker. Aber am besten war der Nachtisch: Maries Gastmama hat einen megaleckeren Oreo-Eis-Cake gemacht mit Erdbeeren und Heidelbeeren. Hätt ich mich echt reinlegen können! Hab mich sehr gefreut, dass sie mich eingeladen hatten. :)
Marie und ich wurden dann dreiviertel 8 von einem andren Au Pair abgeholt und wir sind zu Rebecca gefahren. Rebecca ist unser LCC (Local Childcare Coordinator), also quasi sowas wie eine Betreuerin und Ansprechpartnerin für uns. Dort waren dann noch 4 andre Au Pairs aus der Gegend und wir haben uns untereinander nur ein bisschen ausgetauscht. War aber ganz nett, noch ein paar Mädels kennenzulernen. War dann erst zwischen halb und um 10 irgendwann wieder zu Hause und hab mich noch zu Em und C auf die Couch gesetzt und wir haben über alles mögliche geschnackt. Ich mag sie beide wirklich sehr und fühle mich wohl hier! :)

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Mo

01

Jul

2013

Tag 8: Erster Arbeitstag

Oha, vor einer Woche stand ich morgens noch am Flughafen in Berlin. Und wenn ich überlege, was ich in dieser einen Woche jetzt schon erlebt habe und wie viele Leute ich kennengelernt habe… Mannomann, das ist schon alles aufregend hier. Wie der Titel schon sagt, war heute mein erster richtiger Arbeitstag, weil ich ja am Wochenende normalerweise immer frei habe. Bin heute also kurz vor 7 aufgestanden, um 7.30 Uhr meinen „Dienst anzutreten“. E war zu diesem Zeitpunkt schon fertig angezogen, also hab ich mich um G gekümmert. Hab ihr dann zwei französische Zöpfe geflochten und die süßen Haargummies mit den Schmetterlingen reingemacht, die ich ihr mitgebracht habe (in dem Sinne: Danke an Mama, die diese gefunden und gekauft hatte). Dann sind wir runter, um zu frühstücken und hatten danach noch 20 Minuten Zeit, in denen wir im Keller gespielt haben. 8.30 Uhr ging’s dann los zum Camp. Em saß zwar noch neben mir, aber ich hab den Weg ganz allein hin und zurück gefunden (an dieser Stelle könnte ein Applaus folgen! :D). Von 10.30 bis 11.30 Uhr war ich dann in der Gym (für alle Unwissenden: Gym = Fitnessstudio) und hab bei sonem Gewichtekurs mitgemacht… Holla die Waldfee, ich spür meine Arme jetzt schon. Und da sind einfach mal so kleine dünne, aber total durchtrainierte Omis, die irgendwie 10-15 Kilo stämmen. Ich hab je nach Übung immer irgendwas zwischen 2 und 5 kg gehabt und fand das teilweise schon wahnsinnig anstrengend. Ich freu mich schon auf den Muskelkater morgen! Bin dann zu Hause schnell unter die Dusche gesprungen und danach zu Wells Fargo, um mir ein Bankkonto zu eröffnen. Hat glaub ich fast ne Stunde gedauert das Ganze, aber hat alles geklappt, sogar ohne Social Security Number (kein Plan, ob ich so was überhaupt brauche, vielleicht kann mich ja jemand aufklären, der in der Hinsicht schlauer ist und das hier liest). Bin dann rüber zum Apple Store und hab mir son Smart Case für mein iPad gekauft. Das Scheißding kostet in Deutschland ja 40 Euro, hier war’s 40 Dollar, also hab ich immerhin 5 Euro oder so gespart. Naja, trotzdem viel zu teuer meiner Meinung nach. Bevor’s wieder zurück ging, noch mal schnell bei Trader Joe’s (Supermarkt) angehalten und ein paar Dinge gekauft, die meine Gastmama für heut Abend brauchte, weil sich spontan Tante und Onkel von C angemeldet haben. 15 Uhr hab ich dann die Kids vom Camp abgeholt und wir haben uns drinnen die Zeit vertrieben, weil’s draußen geregnet hat. Abends kamen wir gesagt die Verwandten und es gab Chicken, Salat und Reis zum Abendbrot. Die Kinder sind jetzt im Bett und ich schau ein bisschen amerikanisches Fernsehen. Es gibt einfach mal 300 Sender oder so, wird man irre. (Dieser Eintrag wäre übrigens gestern noch pünktlich erschienen, wenn mich Marie und Larissa nicht spontan eingesammelt hätten um zur Frozen-Yogurt-Bar zu fahren)

 

Ach aber noch mal was zu Sonntag. Also Larissa (auch ein Au Pair aus der Gegend) hat mich halb 8 abends noch abgeholt und wir sind dann nach King of Prussia gefahren. Dort ist die zweitgrößte Mall von den USA. Jedenfalls gibt’s dort auch ein Kino mit 16 Kinosälen und wir haben „The Heat“ geschaut (weiß gar nicht wie der in Deutschland heißt, ist auf jeden Fall der mit Sandra Bullock als FBI Agentin). War sehr witzig, aber ich glaube auf deutsch hätt’ ich denn schon wieder nicht mehr so gut gefunden. Naja, jedenfalls hatte ich hatte Mozzarella-Sticks mit soner italienischen Tomatensoße (richtig lecker!) und eine KLEINE Sprite, die fast so groß war wir unsere großen Becher in deutschen Kinos. Achso, und die Karten kosten alle gleich viel (also kein Unterschied zwischen Parkett und Loge) und jeder sucht sich seinen Platz selbst aus. Also wer zuerst kommt, malt zuerst… oder sitzt, in dem Falle. ;)

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