Tag 69: Made In America Festial - Part I

Heute war der erste Tag vom Festival. Es war – auf deutsch gesagt – schweineheiß (Ursprünglich war Regen angesagt, was uns erst richtig genervt hat, aber am Ende haben wir uns so sehr eine fette Regenwolke gewünscht; leider vergeblich). Naja, immerhin gab es Wasserstationen, an denen man seine Flasche umsonst auffüllen konnte. Das schmeckte zwar so, als würde man tot umfallen, nachdem man einen Schluck genommen hatte, aber war immer noch besser als vorher schon umzukippen, haha. Ich habe dort mindestens 2 Liter Wasser getrunken, wir waren von 14 Uhr nachmittags bis halb 2 nachts unterwegs und trotzdem hatte nicht einmal den Drang auf die Toilette gehen zu müssen. Das wurde einfach alles ausgeschwitzt. Aber vielleicht war es auch Kopfsache. Ich hatte nämlich ehrlich gesagt nicht so Lust mir 20 Dixi-Klos mit 60.000 Menschen zu teilen. SECHZIGTAUSEND! Aber das Gelände war echt riesig, und es gab 4 Bühnen; also die Menschenmassen haben sich schon relativ gut verteilt. Es war trotzdem unmöglich ganz nach vorn an irgendeine Bühne zu kommen und weil wir nicht so viel Bock auf Schweißaustausch und Sauerstoffmangel inmitten einer Menschenmenge hatten, haben wir uns bei den meisten Acts einfach einen schönen Platz auf der Wiese gesucht und die Konzerte im sitzen verfolgt. Es wurde immer über große Bildschirme übertragen, von daher konnten wir trotzdem alles sehen und hören und dabei entspannt in der Sonne chillen. Am angenehmsten fand ich „Imagine Dragons“. Ich kannte vorher noch gar nicht so viel von denen, aber die haben mir wirklich gut gefallen, muss ich sagen. Als es uns zwischenzeitlich mal etwas in den Beinen gekribbelt hat sind wir rüber zur Freedom Stage, auf der immer DJs aufgelegt haben. Das erste Mal war gerade TJR da und später noch Wolfgang Gartner. Richtig gut! Nachdem wir dann vom tanzen wieder durchgeschwitzt waren, haben wir uns einen guten Platz auf einem kleinen Hügel gesichert, schon mal für Beyonce. Sie war das Highlight des Abends und parallel hat niemand andres mehr gespielt, wodurch also ALLE Menschen dahin gekommen sind. Aber wir hatten gute Sicht und konnten diese Frau von unserem erhöhten Platz bewundern. Ist schon unglaublich, was die so drauf hat, auch für ihr Alter. Ich mein, sie ist mittlerweile über 30 und trotzdem so top in Form. Eineinhalb Stunden ging ihre Performance und die ganze Show war einfach perfekt durchgeplant, da steckte mit Sicherheit ne Menge Arbeit dahinter! Ihr könnt ja mal bei Youtube schauen, da findet man sicher Live-Mitschnitte.

Um Mitternacht war dann alles vorbei und eine Völkerwanderung machte sich auf den Weg zur nächsten Bahnstation. Ich hatte ja nicht dran geglaubt, aber wir konnten uns tatsächlich in unsere Bahn quetschen.
Tag 1 war schon mal super, morgen geht’s weiter! :)

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